Überblick Malediven

Die Regierung der Malediven steht derzeit unter der Führung von Mohammed Nasheed und seiner Demokratischen Partei. Der Präsident der Republik wird alle fünf Jahre direkt vom Volk gewählt und kann beliebig oft wiedergewählt werden. Das Parlament setzt sich aus 42 Mitgliedern, die die Atolle vertreten und auf den Inseln in geheimer Wahl vom Volk gewählt werden, zusammen. Dazu kommen weitere acht vom Präsidenten ernannten Mitglieder.
Als offizielle Religion gilt der (sunnitische) Islam, so dass man als Urlauber aus Rücksicht auf die religiöse Bevölkerung von allzu salopper Kleidung absehen sollte, wenn man die Inseln der Einheimischen besucht. Dort kann man sich auch mit Englisch recht gut verständigen, obwohl die Landessprache Devhi ist, die starke arabische Einflüsse besitzt.
Die wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes sind die Fischerei und der Tourismus, doch auch Industrie, Ackerbau und Schifffahrt spielen eine nicht unwichtige Rolle auf den Malediven. Besonders die traditionelle Industrie, die ca. einem Viertel der Bevölkerung den Arbeitsplatz sichert, hat durch den Tourismus einen Aufwind erfahren.

Kultur und Alltag

Gerade einmal 337.000 Menschen leben auf den Malediven, davon alleine 77.000 in der Hauptstadt Male auf der gleichnamigen Hauptinsel, an deren Hafen auch die Clubschiffe der großen Kreuzfahrt-Gesellschaften halten. Male zählt neben Hulule mit dem Flugplatz sowie den Touristeninseln Bandos, Baros, Kurumba, Full Moon, Lohifushi, Eriyadu und Ziyaraifushi zu den wichtigsten Inseln. Die bekanntesten Atolle sind das Ari, Addu sowie das Süd-Male Atoll.
Kulturell gesehen ist neben dem muslimischen Einfluss auch der afrikanische zu nennen, der vor allem mit Trommelrhythmen in der Musik und im Tanz Einzug genommen hat. Im Schulsystem hingegen haben sich die Engländer verewigt: das auch heute noch in den Schulen angewandte britische System, trägt wesentlich dazu bei, dass 98% der Malediver lesen und schreiben können – das gilt für beide Geschlechter, denn die Frauen sind hier nicht vom öffentlichen Leben ausgeschlossen wie in einigen anderen islamischen Ländern.
Kulinarisch darf man sich auf eine unendliche Anzahl an Fischgerichten freuen, die zumeist einen indischen Einschlag haben: Scharfe Chilis und Currys stehen hier auf der Speisekarte und werden mit Reis und Kartoffeln oder dem typischen Brot (Roschi) serviert. Dass zumeist mit lokalen Nahrungsmitteln gekocht wird verwundert nicht, denn die anderen Zutaten müssen erst teuer importiert werden.

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